Gleich zwei deutsche Minister machen auf ihrer Maghreb-Tour in diesen Tagen in Tunesien Station – nach Ansicht der Bundesregierung ein sicheres Herkunftsland. Doch Homosexuelle leben dort gefährlich.

Es habe sich seit dem Sturz der Diktatur schon einiges verbessert in Tunesien, meint Abdessatar Ben Moussa, Präsident der tunesischen Menschenrechtsliga, im Vorfeld der Besuche von Gerd Müller, Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, und Innenminister Thomas de Maizière. Meinungs- und Pressefreiheit, freie Wahlen und das Recht, Nichtregierungsorganisationen und Parteien gründen zu können, sind für den Juristen, dessen Organisation vor kurzem für ihre politischen Vermittlungsbemühungen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, wichtige Schritte in die richtige Richtung.

„Wir hoffen aber auf mehr. Nach wie vor wird gefoltert, zwar nicht mehr systematisch, aber das Problem existiert weiter, und die Haftbedingungen in den Gefängnissen sind erbärmlich“, erklärt Ben Moussa. Mehr bei der DW

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